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<pre>Der 15. Spieltag der Bundesliga wird mit einer Neuerung aufwarten können. Wenn der FC Köln am Sonntag (13:30 Uhr) gegen den SC Freiburg aufläuft, ist es das erste Mal seit 1642 Tagen, dass nicht Peter Stöger auf der Kölner Trainerbank sitzt. Die Geißböcke und der Ã–sterreicher gehen seit Sonntag getrennte Wege.  <p> Beim vorläufigen 0:2-Tiefpunkt in Halle hatte es vor 14 Tagen deshalb nicht nur am nötigen Glauben in die eigenen Stärken gekrankt; angesichts der extremen Fehleranfälligkeit kam der gesamte Auftritt einem qualitativen Offenbarungseid gleich.  <p>  Die Play-offs sind ein gefürchtetes Nadelöhr, das auch in diesen Tagen 20 hoffnungsfrohe Vereine von den zehn vakanten Plätzen in der Gruppenphase der europäischen Königsklasse trennt. Etliche der „Wackelkandidaten“ sind allerdings schon nach den jüngst absolvierten Hinspielen fast am Ziel. <p> für den FC Köln begann am Spieltag mit einer knappen 0:1-Niederlage in Mönchengladbach eine schier endlose Leidenszeit. In 16 Ligaspielen in Folge blieben die Geißböcke sieglos und holten nur drei Punkte aus Unentschieden. Erst im letzten Spiel vor der Winterpause gelang mit einem 1:0 über Wolfsburg der erste Saisonsieg. <p>  Dass die Italiener auf eigenem Platz eine Macht sein können, haben sie in der Vergangenheit schon bewiesen. So halten sie mit 28 Siegen in Folge vor heimischer Kulisse – von 1949 bis 1964 – bis heute den Rekord mit den meisten Heimsiegen in Folge.  </pre>


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<pre>Neben Wimbledon-Finalist Cilic, der sich derzeit aber auch mit Verletzungen plagt, könnte diesmal vielleicht Grigor Dimitrov als Überraschungsgast im Endspiel auftauchen. Der Bulgare wird zwar immer wieder als gefährlicher Außenseiter gehandelt, aber der große Coup ist ihm bislang nicht gelungen.  <p> Obendrein hatte die aktuelle Spieler-Generation bereits im Vorjahr angedeutet, zum Übertreffen nicht ganz so optimistischer Prognosen in der Lage zu sein: Bei der in Russland ausgetragenen WM wurde erstmals seit fünf Jahren wieder das Viertelfinale erreicht.  <p>  Über die Vergabe der Herbstmeisterschaft wurde allerdings bereits vor dem Beginn der festlichen Tage entschieden: Angesichts eines noch zu absolvierenden Nachholspiels gegen das abgeschlagene Crotone führt Juve die Tabelle mit einem virtuellen Vorsprung von sieben Punkten unangefochten an. <p> Infolge der inferioren jüngsten Darbietung gegen Augsburg (0:3) wurde Trainer Alexander Nouri am Montagmorgen entlassen. Mit ihm musste auch Co-Trainer Markus Feldhoff seinen Platz auf der Bremer Bank räumen. <p>  Dass gleich zwei deutsche Tennis-Damen vor Beginn des Halbfinales noch eine Chance auf die begehrte Rosewater Dish-Schale haben würden, darauf hätten wohl nur wenige im Voraus getippt.  </pre> 


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<pre> Mit richtig guten Erfolgsaussichten wird dann kurz darauf auch der Gastgeber des finalen Topspiels der Hinrunde kaum dienen können: Der mittlerweile auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallene VfB Stuttgart nimmt mit den Wölfen schließlich einen der 16 besten europäischen Klubs in Empfang.  <p> Im zweiten Duell in Brüssel steht ein junger Spieler im Vordergrund. Der 24-jährige David Goffin, Nummer 15 der ATP-Rangliste, möchte die Heimmannschaft in ihr erstes Davis Cup Finale seit 1904 führen. „Ich freue mich schon so auf das Semifinale“, erklärte die belgische Nr. 1 vor kurzem.  <p>  Mit einem Heimsieg gegen die Domstädter wäre der Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft, doch der „Effzeh“ hat seinerseits die Europa League als Ziel. Nach dem dramatischen 4:3-Spektakel gegen Werder Bremen will die Elf von Peter Stöger den Schwung ins Rheinische Derby mitnehmen. <p>  Am Wochenende musste sich die Weinzierl-Truppe gegen Köln mit einem Remis zufrieden geben, während sich die Hoffenheimer über einen wichtigen 2:0-Heimerfolg über Darmstadt freuen konnten. Im Direktvergleich zieht die TSG mit 6:7- Siegen (bei vier Remis, Anm.) knapp den Kürzeren. <p>  Die Partie zwischen Osnabrück und Münster ist fraglos das Highlight des Spieltages.  </pre>


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<pre> In der zunächst gleichfalls völlig offenen Gruppe D haben sich hingegen mittlerweile die Serben vorentscheidend abgesetzt. Bei den bereits aus dem Rennen genommenen Ã–sterreichern und gegen Georgien stehen dem Tabellenführer nun gleich zwei Matchbälle zur Verfügung.  <p> Hoffenheim hat sein erstes Ziel erreicht: die Elf von Huub Stevens hat den letzten Tabellenplatz mit dem überraschenden 1:1 gegen Leverkusen verlassen können. Von einer Entwarnung kann keine Rede sein, die TSG liegt lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Rang 17.   <p> Während sich Sporting Braga gegen Fenerbahce Istanbul nach der unglücklichen 0:1-Niederlage im Rückspiel vor eigenem Publikum noch Aufstiegschancen ausrechnet, sieht es für Anderlecht gegen Schachtar Donezk sehr schlecht aus. Nach der 1:3-Auswärtsniederlage im Hinspiel werden die Belgier eine deutliche Steigerung schaffen müssen, um das Duell noch einmal spannend zu machen. <p>  Die Prognosen der Wettanbieter stellen freilich aber dennoch auf einen Heimsieg der Knappen ab, die nach dem Ausscheiden aus dem DFB-Pokal obendrein die etwas größere Verpflichtung spüren, nun wenigstens ein erfolgreiches Abschneiden in der Europa League voranzutreiben.  <p> Zum Abschluss des 15. Spieltags ist am Sonntag (18:00 Uhr) Hertha BSC beim FC Augsburg zu Gast. Die Fuggerstädter schlagen sich bisher hervorragend und haben allen Prognosen zum Trotz die internationalen Startplätze im Visier. Am Wochenende setzte sich die Mannschaft von Manuel Baum in Mainz mit 3:1 durch und liegt nur aufgrund der Tordifferenz hinter dem BVB.  </pre>


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<pre> Schon das Hinspiel (2:1) war überaus knapp verlaufen; erst in Minute 84 sicherte sich die „Alte Dame“ durch einen Kopfballtreffer von Mario Mandzukic den Sieg.  <p> Nur 2014 schafften sie diese Hürde und stürmten dann bis ins Endspiel, das allerdings verloren ging. Auf dem Weg dorthin eliminierten sie im Halbfinale die Tschechen — und die wollen dafür nun Revanche nehmen.  <p>  Doch obwohl der Modus die Noch-Zweitligisten maßgeblich zu bevorzugen scheint, stellten sich die Entscheidungsspiele in der Vergangenheit für jene Klubs oftmals als ein zu enges Nadelöhr heraus: Die Relegation zur Bundesliga ist längst mit etlichen geplatzten Aufstiegshoffnungen gepflastert. <p>  In diesem ungleichen Duell könnte es den erwartungsgemäß als Außenseiter geführten Fohlen vielleicht in die Karten spielen, dass der in der Champions League ewig versagende Gegner nach der Auftakt-Niederlage gegen Juventus bereits dringend zum Handeln aufgefordert ist — was die eigene Krise des Bundesligisten zumindest für 90 Minuten in den Hintergrund geraten lässt.  <p> Nur ist er seitdem nicht mehr so stark wie früher: 2013 blieb ihm nur Rang vier, 2014 schied er verletzungsbedingt aus und 2015 blieb ihm, nachdem er im Mai den Giro dâ€™Italia gefahren und gewonnen hat, am Ende nur Rang 5.  </pre>


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